Vermarktungsbörse
 
Login | Mitglied werden | Betreuer
Innovation sucht Vermarktung | Innovation suchen
Aktuelle Ausgabe | Downloadarchiv | Erfinderzeitschrift bestellen
Adresse | Die OPEV Mitarbeiter | Sonstige Ansprechpartner | Wer wir sind | Lageplan
Aktuell | Attachement | zur Homepage | Presse Archiv | Technikreport
Downloads |Fragen an uns| Veranstaltungstipps | Links | Dienstleistungen
Erfindertreffen | Workshops / Vorträge | Seminare / Veranstaltungen | Erfindermessen / Ausstellungen | Erfinder-Clubabend
 

                    Österreichischer Innovatoren–, Patentinhaber - und Erfinderverband

 
Vermarktungsbörse

Mitglieder:

AnmeldungMitglied werdenBetreuer
 
Newsletter
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter:

 

 

Einrichtung gegen Geisterfahrer


Auto


Die Schilderbrücke besteht aus einem Querriegel und zwei Stehern aus Stahl. Die Steher sind links und rechts der Fahrbahn in einem Betonfundament verankert. Am Querriegel sind innen und außen Hinweis-schilder montiert. Höhe der Schild-Unterkante 5,50 m über Fahrbahn.Unterseitig am Querriegel ist eine Art Raff-Jalousie montiert. Die Jalousie besteht aus einem 3,50 x 5,00 m langen, kettengewirkten Netz mit 10 cm Maschenweite, hochfest, vollsynthetisch hochfestes Polyester oder ähnliches. Abstand von Netz-Außenkante bis Steher links 3,62 m, rechts 1,10 m. An allen Außenseiten des Netzes sind feste Einfassungen aus hochfestem, synthetischen Gewebe vorgesehen. An den vertikalen Außenkanten und am Mittelsegment des Netzes sind Schlaufen aus dem gleichen Material angebracht, in denen vier Führungsseile aus elastischem Kunststoff geführt sind, um das Netz gesichert absenken und aufrollen zu können. Diese Seile wirken zusätzlich verstärkend und energievernichtend. An der Netz-Unterkante sind Gewichte aus Kunsstoff mit Bleifüllung angeheftet. Um die Anfangsgeschwindigkeit des Netzes beim Start nach unten zu beschleunigen, ist oben um das Führungsseil herum je eine ca. 10 cm hohe, vorgespannte Spiralfeder vorgesehen. Dadurch fällt das Netz innerhalb 1 Sekunde bis auf die Fahrbahn. Das 5,00 m lange Netz ist in der gerafften Stellung als ca. 1,00 m hohes Paket zwischen den beiden Hinweisschildern gelagert. Bei Auslösung der Einrichtung fällt das Netz nach unten, die ersten 4,00 m liegen gerafft in einem 80 cm hohen Paket auf der Fahrbahn, die restlichen 100 cm hängen an den Führungsseilen senkrecht nach unten. Durch einen gängigen Motor-Antrieb kann das Netz nach oben gerafft werden. Der Motorblock liegt unter dem Querriegel. Bei Beschädigung des Netzes durch Fahrzeugteile stoppt ein Schutzschalter das Hochkurbeln des Netzes durch Zahnrad und Klinke bei der Antriebstrommel des Motors. Auf der Schilderbrücke ist eine Video-Kamera für Aufnahmen des KFZ, eine Alarmsirene, eine blinkende rote Ampel und eine Beleuchtung montiert. Das Hinweisschild hat auf der Innenseite als Warnung für die Geisterfahrer eine ständig sichtbare Aufschrift "Achtung Stopp - Einfahrt verboten". Vor der Schilderbrücke sind in ca. 50 m Entfernung Induktionsschleifen unter der Fahrbahn eingebaut. Bei der Fahrt eines KFZ über die Induktionsschleifen entgegen der vorgeschriebenen Richtung wird bei der Schilderbrücke sofort das Herunterfallen des Netzes ausgelöst. Wenn ein KFZ noch vor der Schilderbrücke zum stehen kommt und nichts beschädigt, wird nach ca. 2 Minuten das Netz automatisch nach oben gekurbelt und die Warneinrichtung deaktiviert. Eine Stromversorgung ist für folgende Anlagen vorgesehen: Motorantrieb für das Hochkurbeln des Netzes Fallnetz-Mechanismus Heizung unter dem Querriegel, gegen Einfrieren beim Fallnetz-Mechanismus. Beleuchtung der Schilderbrücke Blinkende rote Ampel Videokamera Alarmsirene Verbindung der Induktionsschleifen mit dem Netz-Mechanismus Funkverbindung zu ASFINAG, ÖAMTC, Rundfunk und Polizei

Vorteile:
Das KFZ wird mit der Karosserie von dem sich öffnenden Netz erfaßt, das sich von den Führungsseilen gehalten, auf seiner gesamten Länge ausbeult, das KFZ umschließt und abgefedert stoppt, ohne großen Schaden anzurichten. Beim ÖAMTC, Rundfunk, der Polizei und ASFINAG erfolgt eine Geisterfahrer-Meldung. Wenn ein verunfalltes KFZ im abgesenkten Netz festsitzt und gleichzeitig Einsatzfahrzeuge oder Motorräder bei der richtigen Einfahrt zu der unfallbedingt gesperrten Schilderbrücke kommen, können diese Fahrzeuge rechts über den 3,50 m breiten Freiraum vorbeifahren.

Marktsituation:
Laut einer ORF-Mitteilung vom 11.06.2007 ist die Erste Geisterfahrerwarnanlage in Gratkorn bei Graz in Betrieb genommen. Eine digitale Kamera beobachtet ständig die Autobahnabfahrt Gratkorn-Süd. Fährt ein Fahrzeug in die falsche Richtung, werden innerhalb 1 Sekunde die ASFINAG ORF und Verkehrsteilnehmer informiert. ASFINAG Vorstand Lückner betont, dass dieses System an neuralgischen Anschlussstellen zur Anwendung kommen soll. Insgesamt sollen österreichweit an 50 bis 60 Stellen solche Geisterfahrer-Warnanlagen zur Anwendung kommen.

Stand der Entwicklung:
Die Bundesregierung ist sich dieser Problematik bewusst und hat Optimierungsvorschläge im Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramm festgehalten: Mechanische Sperren wie die "Krallen" bei der Autobahnauffahrt Grimmenstein, sollten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, da bei diesen "Geisterfahrer-Krallen" wesentliche Nachteile bestehen. Reifen aufgeschlitzt, Auffahrunfälle, Stau usw. Andere Systeme um Geisterfahrer sanft zu stoppen, gibt es derzeit noch nicht.

Patentrechtliche Bemerkungen:
Patentanmeldung vom 13.06.2007 Einrichtung zum Verhindern des Befahrens von Verkehrswegen entgegen der vorgeschriebenen Richtung

Stärken/Schwächen Einrichtung zum Verhindern des Befahrens von Verkehrswegen entgegen der vorgeschriebenen Richtung

Kontakt:
Herr Allerstorfer Stefan

Hetzendorferstraße 58/8/5, 1120 Wien
Email: stefan.allerstorfer@chello.at;
Telefon 01/923 16 87



zurück
 
HomeNewsÜber UnsDienstleistungenVermarktungsbörseVeranstaltungenErfinderzeitschrift

Presse:

100 Jahre Erfinderverband Aktuellzur neuen Homepagezur VerwertungsbörsePressearchivTechnikreport

Service:

DownloadsFragen an unsImpressionenLinks
         
 
 
Impressum | Mail uns | © 2008 OPEV