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WISA St. Pölten

WISA 2013: Bühne für österreichische Innovationen

Sechs erfolgreiche Aussteller*innen präsentieren sich auf der WISA Messe 2013 in St. Pölten an ihrem Messestand.
16. April 2013

Die WISA 2013 bot nicht nur Inspiration rund um Bauen, Wohnen und Energie, sondern auch eine Bühne für österreichische Innovationen. Auf der traditionellen Erfinder*innenschau des OPEV präsentierten kreative Köpfe ihre Entwicklungen, holten wertvolles Feedback ein und knüpften neue Kontakte zu interessierten Besucher*innen.

Vom 11. bis 14. April 2013 öffnete die WISA im VAZ St. Pölten bereits zum 31. Mal ihre Tore. Als größte Bau- und Wohnmesse Niederösterreichs brachte sie rund 500 Aussteller*innen und etwa 50.000 Besucher*innen zusammen. Auf einer Gesamtfläche von rund 65.000 Quadratmetern – darunter 13 Hallen mit etwa 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche – präsentierten Unternehmen, Fachbetriebe und Organisationen ihre aktuellen Produkte, Dienstleistungen und Lösungen.

Unter dem Motto „Bauen Sie auf die WISA“ präsentierte die WISA 2013 innovative Lösungen rund um Bauen, Wohnen und Energiesparen. Ergänzt wurde das Messeangebot durch Aussteller aus den Bereichen Auto, Freizeit und Gartenbau. Seit vielen Jahren ist auch die Erfinder*innenschau des Österreichischen Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverbands (OPEV) ein fester Bestandteil der Messe. Sie bietet Erfinder*innen die Möglichkeit, ihre Entwicklungen einem breiten Publikum vorzustellen, direktes Feedback einzuholen und wertvolle Kontakte zu potenziellen Anwender*innen und Kooperationspartner*innen zu knüpfen. Gerade dieser unmittelbare Austausch liefert oft entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung und spätere Vermarktung einer Innovation.

Zu den präsentierten Entwicklungen gehörte HairEX von Bettina Di Lena, ein Reinigungstuch für Scheren und ähnliche Arbeitsgeräte. Das Reinigungstuch wird am Bein, Arm oder an einer anderen geeigneten Stelle befestigt, sodass Scheren während der Arbeit einfach darüber abgestreift werden können. Haare und andere Rückstände werden dadurch schnell und unkompliziert entfernt.

Johann Horvath stellte mit KNAXI einen Universal-Nussknacker vor, mit dem sich große Mengen unterschiedlichster Nüsse – von Haselnüssen bis Walnüssen – innerhalb kurzer Zeit und nahezu ohne Kraftaufwand knacken lassen. Ein verstellbarer Stempel gleicht unterschiedliche Nussgrößen aus, sämtliche Arbeitsschritte erfolgen über nur einen Hebel. Splitter- und Sichtschutz sorgen für hohe Sicherheit, während die massive Verarbeitung aus hochwertigen Materialien eine lange Lebensdauer gewährleistet.

Die Firma ISOTHERM Pastnerit aus Krems präsentierte ihre SGP-Großfliesenplatten – hygienisch reine, innendämmende Schimmelschutz-Paneele aus einem Stein-Glasfaser-Polymer-Material. Das seit vielen Jahren bewährte Material wird insbesondere im Lebensmittel- und Nasshygienebereich eingesetzt. Die nur 2,5 Millimeter starken Platten sind hart und gleichzeitig biegsam, in zahlreichen Farben sowie marmorierter Ausführung erhältlich und lassen sich splitterfrei schneiden sowie unzerbrechlich bohren.

Mit dem M-Table-Clip entwickelte Kurt Prunbauer eine elegante Magnethalterung für Tischdecken. Die Halterungen werden an der Unterseite der Tischplatte befestigt und bleiben nach dem Auflegen der Tischdecke vollständig unsichtbar. Dekorhalterungen, beispielsweise in Form von Kunststoffblumen oder Dekorbuttons, werden seitlich auf der Tischdecke angebracht und mithilfe eines Magnetmechanismus sicher fixiert. Dadurch bleibt die Tischdecke zuverlässig an ihrem Platz und lässt sich gleichzeitig dekorativ gestalten.

Eine außergewöhnliche Idee präsentierte Gerda Schandl mit ihrer Aufhängevorrichtung für Christbäume. Die Konstruktion wird mit vier verschraubbaren Armen am Baumstamm befestigt und anschließend über Bänder oder Seile an einem Deckenhaken aufgehängt. So schwebt der Christbaum frei im Raum, ohne Bodenkontakt. Die Vorrichtung wird im oberen Bereich des Stammes – idealerweise unter der vorletzten Astreihe vor dem Wipfel – montiert.

Die Erfinderinnenschau der WISA zeigte einmal mehr, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Erfinder*innen und Öffentlichkeit ist. Besucher*innen konnten Innovationen aus nächster Nähe kennenlernen, Fragen stellen und mit den Menschen hinter den Ideen ins Gespräch kommen. Für die Aussteller*innen bot sich gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Entwicklungen verständlich zu präsentieren, wertvolle Rückmeldungen zu erhalten und neue Perspektiven für die Weiterentwicklung oder Vermarktung ihrer Produkte zu gewinnen.

Der Österreichische Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverband (OPEV) weist seit vielen Jahren auf die große Bedeutung dieses unmittelbaren Feedbacks hin und unterstützt Erfinder*innen gerne bei der Planung und Umsetzung von Messeauftritten. Veranstaltungen wie die WISA zeigen eindrucksvoll, dass Innovationen besonders dann erfolgreich sind, wenn sie Menschen erreichen, diskutiert werden und den Schritt von der Idee in die Praxis schaffen.

Bildquelle: Österreichischer Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverband (OPEV); abgewandelte Form des WISA-Logos.

Informationen & Kontakt

Grafisches Veranstaltungslogo der WISA Messe St. Pölten auf weißem Hintergrund. Im oberen Bereich steht der markante Schriftzug „wisa“ in leuchtendem Grün. Darunter befinden sich die Bezeichnungen „MESSE“ und „ST. PÖLTEN“ sowie der jeweilige Veranstaltungszeitraum. Links ergänzt ein abstraktes grafisches Element aus roten und grünen geometrischen Flächen das Logo und verleiht dem Erscheinungsbild eine moderne, dynamische Wirkung.
Kelsengasse 9
3100 St. Pölten

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