iENA 2017: Erfolgreicher Messeauftritt des OPEV

Innovationen brauchen Sichtbarkeit. Die iENA 2017 in Nürnberg bot dafür erneut die ideale Bühne. Gemeinsam mit österreichischen Erfinderinnen, Erfindern und Jugendprojekten präsentierte der OPEV zukunftsweisende Entwicklungen, knüpfte internationale Kontakte und durfte sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen.
Der OPEV war auch 2017 wieder auf der 69. internationalen Erfindermesse iENA in Nürnberg vertreten und präsentierte gemeinsam mit vier österreichischen Jugendprojekten sowie sieben Einzelerfinder*innen ihre Innovationen einem internationalen Fachpublikum. Die iENA zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Erfindermessen der Welt und brachte 2017 mehr als 800 Erfindungen aus 31 Ländern zusammen. Partnerland der Messe war Malaysia.
Für die österreichischen Teilnehmer*innen bot die iENA eine hervorragende Plattform, um ihre Entwicklungen internationalen Fachleuten, Unternehmen, Investor*innen und potenziellen Kooperationspartner*innen vorzustellen. Neben zahlreichen neuen Kontakten standen vor allem der fachliche Austausch sowie die internationale Sichtbarkeit österreichischer Innovationen im Mittelpunkt. Gleichzeitig überzeugten die präsentierten Erfindungen auch die internationale Fachjury, die die Aussteller*innen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie Urkunden auszeichnete.
Besonders erfolgreich war erneut der österreichische Erfinder*innennachwuchs. Alle vier eingereichten Jugendprojekte wurden prämiert. Eine Goldmedaille erhielt das Holztechnikum Kuchl für eine innovative Lösung zur Berechnung der Dimensionsänderung von Holz. Mit Silber wurden die Bohnensortieranlage der HTBLA Weiz sowie der Chess Robot der HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs ausgezeichnet. Die Bronzemedaille ging an das GoodieBook der LFS Hollabrunn, ein kreatives Bildungsprojekt, das Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Hunden vermittelt.
Auch die österreichischen Einzelerfinder*innen überzeugten mit einer beeindruckenden Bandbreite praxisnaher Innovationen. Vorgestellt wurden unter anderem technische Lösungen für Handwerk, Mobilität und Industrie, Entwicklungen im Gesundheitsbereich sowie innovative Produkte für Freizeit und Alltag. Mehrere dieser Erfindungen wurden von der internationalen Jury ausgezeichnet und unterstrichen einmal mehr die hohe Qualität, Kreativität und Praxisorientierung österreichischer Innovationen.
Ein besonderer Höhepunkt der Messe war die Verleihung des Österreichischen Ehrenpreises des OPEV an den zwölfjährigen Joshua Richter aus Deutschland. Inspiriert durch seine drei schwerbehinderten Geschwister entwickelte er einen kostengünstigen elektrischen Rollstuhl auf Basis eines Hoverboards, der wahlweise manuell oder elektrisch betrieben werden kann. Für seine außergewöhnliche Entwicklung erhielt er neben dem Ehrenpreis des OPEV auch eine Goldmedaille der iENA. Mit der Auszeichnung würdigte der OPEV nicht nur den technischen Einfallsreichtum des jungen Erfinders, sondern auch den besonderen gesellschaftlichen Nutzen seiner Entwicklung.
Die iENA 2017 bestätigte erneut ihre Bedeutung als internationale Plattform für Innovation, Wissensaustausch und Vernetzung. Der erfolgreiche Auftritt des OPEV und seiner Aussteller*innen zeigte eindrucksvoll, dass österreichische Erfinder*innen – vom engagierten Nachwuchs bis zu erfahrenen Innovator*innen – auch im internationalen Wettbewerb mit kreativen, praxisnahen und zukunftsweisenden Lösungen überzeugen können.
Bildquelle: Österreichischer Innovatoren-, Patentinhaber- und Erfinderverband (OPEV); abgewandelte Form des iENA-Logos.
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