1987 – Ein Jahr wichtiger Weichenstellungen

Mit einer viel beachteten Studie, organisatorischen Neuerungen und der Stiftung der Kaplan-Medaille setzte der Österreichische Patentinhaber- und Erfinderverband 1987 wichtige Impulse für die Förderung und Anerkennung österreichischer Erfinder*innen.
Das Jahr 1987 brachte eine Reihe bedeutender Entwicklungen für den Österreichischen Patentinhaber- und Erfinderverband. Zu Beginn des Jahres wurde Prof. Arch. Ing. Ernst Cvikl zum Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt und übernahm damit eine wichtige Funktion innerhalb des Verbandes.
Am 23. April 1987 stellte der OPEV im Großen Sitzungssaal der Creditanstalt die Studie „Die volkswirtschaftliche Stellung des Einzelerfinders in Österreich“ der Öffentlichkeit vor. Die vom Bundesministerium für Handel, Gewerbe und Industrie sowie von der Bundeswirtschaftskammer unterstützte Untersuchung belegte eindrucksvoll die wirtschaftliche Bedeutung freier Erfinder*innen für Österreich. Gleichzeitig machte sie deutlich, welchen Beitrag unabhängige Innovationen für die zukünftige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft leisten können.
Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte am 19. Mai 1987 mit der Vorlage eines neuen Statuts für das Kuratorium. Damit wurden die organisatorischen Grundlagen für die zukünftige Arbeit dieses Gremiums weiterentwickelt und präzisiert.
Zu den herausragenden Ereignissen des Jahres zählte jedoch insbesondere die Stiftung der Kaplan-Medaille. Am 27. November 1987 erteilte Grete Kramberger-Kaplan, die Tochter des Turbinenpioniers Viktor Kaplan, ihre Zustimmung zur Verwendung des Namens. Mit dieser Auszeichnung sollte künftig an einen der bedeutendsten österreichischen Erfinder erinnert und herausragende Leistungen auf dem Gebiet von Innovation und Technik gewürdigt werden.
Einen weiteren Ausbau der Verbandsarbeit stellte die Gründung eines Diensterfinder-Beirates dar. Damit schuf der Verband eine zusätzliche Einrichtung zur Unterstützung jener Erfinder*innen, deren Innovationen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit entstehen.
Bildquelle: KI-generierte Illustration (2026), erstellt mit ChatGPT/OpenAI als künstlerische Rekonstruktion auf Grundlage historischer Quellen und zeitgenössischer Darstellungen.