1974 – Neue Führung und neue Impulse

Mit dem Wechsel an der Verbandsspitze begann 1974 eine neue Phase in der Entwicklung des Österreichischen Patentinhaber- und Erfinderverbandes. Gleichzeitig wurde die fachliche Basis des Verbandes durch die Einbindung weiterer Experten und Wissenschaftler gezielt erweitert.
Im Mai 1974 legte Prof. Arch. Ing. Ernst Cvikl seine Funktion als Präsident des Österreichischen Patentinhaber- und Erfinderverbandes zurück. Während seiner Amtszeit hatte er den Verband in einer wichtigen Phase begleitet und seine Erfahrungen als international anerkannter Konstrukteur und Erfinder eingebracht.
Zu seinem Nachfolger wurde Arch. Ing. Anton Brenner jun. gewählt, der seit 1953 eng mit seinem Vater, Arch. Ing. Anton Brenner, zusammenarbeitete. Mit seiner Wahl begann eine neue Phase der Verbandsarbeit, die von der kontinuierlichen Weiterentwicklung der organisatorischen und fachlichen Strukturen geprägt war.
Ein besonderes Anliegen Brenners war die Stärkung jener Gremien, die den Verband mit technischem, wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Fachwissen unterstützten. Dabei kam dem Kuratorium unter dem Vorsitz von Ing. Schuster sowie dem Beirat, zunächst unter Prof. Ing. Josef Alois Sagoschen und später Prof. Ing. E. Rudy, eine zentrale Rolle zu.
Durch die gezielte Einbindung hervorragender Fachleute, Wissenschaftler und Experten wurde das Netzwerk des Verbandes weiter ausgebaut. Diese Erweiterung stärkte die fachliche Kompetenz des OPEV und trug dazu bei, den Austausch zwischen Erfinder*innen, Forschung, Technik und Wirtschaft noch intensiver zu fördern.
Der Führungswechsel des Jahres 1974 steht damit nicht nur für einen personellen Neubeginn, sondern auch für den Ausbau jener Strukturen, die den Verband langfristig als Kompetenzzentrum für Innovation und Erfinder*innenwesen stärken sollten.
Bildquelle: KI-generierte Illustration (2026), erstellt mit ChatGPT/OpenAI als künstlerische Rekonstruktion auf Grundlage historischer Quellen und zeitgenössischer Darstellungen.