1973 – Das Goldene Rad für österreichische Erfinder*innen

Mit der Einführung des „Goldenen Rades“ begann 1973 ein neues Kapitel in der Anerkennung österreichischer Erfinder*innenleistungen. Erstmals gelang es dem Verband, mit Unterstützung eines Sponsors eine eigene Auszeichnung für innovative Ideen und technische Entwicklungen zu etablieren.
Im Jahr 1973 konnte der Österreichische Patentinhaber- und Erfinderverband einen bedeutenden Erfolg erzielen. Erstmals wurde ein Sponsor gewonnen, der die Förderung österreichischer Erfinder*innen nachhaltig unterstützte. Grundlage dafür war ein Vertrag mit der Zentralkasse der Volksbanken, der zur Stiftung einer neuen Auszeichnung führte: dem „Goldenen Rad“.
Mit dieser Ehrung sollten herausragende österreichische Erfinder*innen und ihre Leistungen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Auszeichnung würdigte innovative Ideen, technische Entwicklungen und den Beitrag österreichischer Erfinder*innen zum wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt.
Das „Goldene Rad“ entwickelte sich rasch zu einer angesehenen Ehrung innerhalb des österreichischen Erfinder*innenwesens. Von 1973 bis 1984 wurden jährlich drei österreichische Erfinder*innen mit dieser Auszeichnung geehrt. Die Preisverleihungen machten deutlich, welche Bedeutung Innovation, Kreativität und technische Leistungsfähigkeit für die Zukunft des Landes hatten.
Gleichzeitig zeigte die Stiftung des Preises, dass auch Wirtschaft und Finanzwelt zunehmend das Potenzial von Erfindungen und Innovationen erkannten. Die Zusammenarbeit zwischen dem Verband und der Volksbanken-Gruppe war ein frühes Beispiel dafür, wie private Unterstützung dazu beitragen kann, technische Entwicklungen sichtbar zu machen und Erfinder*innen zusätzliche Anerkennung zu verschaffen.
Mit dem „Goldenen Rad“ entstand eine Auszeichnung, die über ein Jahrzehnt hinweg zu den wichtigsten Ehrungen für österreichische Erfinder*innen zählte und die Rolle des Verbandes als Förderer von Innovation und technischem Fortschritt weiter stärkte.
Bildquelle: Bildquelle: KI-generierte Illustration (2026), erstellt mit ChatGPT/OpenAI als künstlerische Rekonstruktion auf Grundlage historischer Quellen und zeitgenössischer Darstellungen.