1969 – Abschied von einem Wegbereiter des Wiederaufbaus

Mit dem Tod von Dr. Hans Krammer verlor der Österreichische Patentinhaber- und Erfinderverband 1969 eine seiner prägenden Persönlichkeiten der Nachkriegszeit. Sein Wirken legte wichtige Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung des Verbandes in den folgenden Jahrzehnten.
Am 13. März 1969 erlitt der Österreichische Patentinhaber- und Erfinderverband einen schweren Verlust. Mit Dr. Hans Krammer verstarb der langjährige Präsident und einer der maßgeblichen Mitbegründer des Verbandes nach dem Zweiten Weltkrieg. Mitten aus seiner aktiven Arbeit heraus wurde er von jener Aufgabe getrennt, der er über viele Jahre mit großem Engagement, Weitblick und persönlichem Einsatz gedient hatte.
In einer Zeit, in der das österreichische Erfinder*innenwesen nach den Zerstörungen des Krieges vor einem Neuanfang stand, gehörte Krammer zu jenen Persönlichkeiten, die den Wiederaufbau des Verbandes entscheidend vorantrieben. Unter seiner Führung entwickelte sich der Österreichische Patentinhaber- und Erfinderverband zu einer anerkannten Interessenvertretung für Erfinder*innen, Patentinhaber*innen und innovative Unternehmen. Zahlreiche Initiativen, Veranstaltungen und Publikationen tragen bis heute seine Handschrift.
Dr. Hans Krammer verstand den Verband nicht nur als organisatorische Einrichtung, sondern als Gemeinschaft von Menschen, die durch Kreativität, Forschergeist und den Glauben an den technischen Fortschritt verbunden sind. Sein Einsatz trug wesentlich dazu bei, den Verband nach den schwierigen Nachkriegsjahren wieder zu einer starken Stimme des österreichischen Erfinder*innenwesens zu machen.
Nach seinem Tod wurde Prof. Arch. Ing. Ernst Cvikl zum neuen Präsidenten gewählt. Mit ihm übernahm eine Persönlichkeit die Führung des Verbandes, die selbst durch bedeutende technische Entwicklungen internationale Anerkennung erlangt hatte. Die Wahl stand zugleich für Kontinuität und den Willen, den erfolgreichen Weg des Verbandes fortzusetzen.
Das Jahr 1969 markiert damit das Ende einer wichtigen Ära. Zugleich begann mit der Wahl von Ernst Cvikl ein neues Kapitel in der Geschichte des Österreichischen Patentinhaber- und Erfinderverbandes.
Hinweis: 1962 wurde Prof. Arch. Ing. Ernst Cvikl für seine weltweit bekannte CENO-Bauweise auf dem Gebiet räumlicher Gitterträger für Hallen, Brücken, Maste und Dächer mit der Diesel-Medaille ausgezeichnet.
Bildquelle: KI-generierte Illustration (2026), erstellt mit ChatGPT/OpenAI als künstlerische Rekonstruktion auf Grundlage historischer Quellen und zeitgenössischer Darstellungen.