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Wissen schafft die Grundlage für Innovation.

Der OPEV beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Bedürfnissen von Erfinderinnen und Innovatorinnen. Hier finden Sie ausgewählte Studien und wissenschaftliche Arbeiten zu Erfindungen, Innovation und ihrem Weg in die praktische Anwendung.

Geistiges Eigentum in österreichischen Forschungsinstitutionen

Die Studie untersucht das Patentierungs- und Verwertungsverhalten österreichischer Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Sie zeigt, wie Forschungsergebnisse durch Patente geschützt und anschließend wirtschaftlich verwertet werden und welche Rolle Technologietransfer dabei spielt.

Seit 2000 wurden mehr als 5.600 Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der untersuchten Einrichtungen erfasst. Besonders stark vertreten sind Biotechnologie, Messtechnik, Pharmazeutika und Medizintechnik. Die Untersuchung zeigt zugleich Herausforderungen auf – etwa den Umgang mit Veröffentlichungen vor einer Patentanmeldung, begrenzte Ressourcen und die wirtschaftliche Bewertung von Erfindungen.

Studieninformation

  • Österreichisches Patentamt
    2025
  • Thema
    Forschung, Patente & Technologietransfer
  • Umfang
    64 Seiten

Geistige Eigentumsrechte zur Unternehmensfinanzierung

Die Publikation untersucht, welche Rolle Patente und andere geistige Eigentumsrechte bei der Finanzierung von Unternehmen spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie geistiges Eigentum für Investor*innen und Finanzierungspartner sichtbar und wirtschaftlich nutzbar gemacht werden kann.

Besonders für Start-ups, KMU und technologieorientierte Unternehmen ist das relevant, da innovative Geschäftsmodelle häufig stark auf immateriellen Vermögenswerten beruhen. Die Analyse beleuchtet unter anderem den Zugang zu Kapital, IP als Finanzierungsinstrument sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Bilanzierung geistigen Eigentums in Österreich.

Studieninformation

  • Österreichisches Patentamt
    2024
  • Analysepaper
    2024
  • Thema
    Geistiges Eigentum & Unternehmensfinanzierung
  • Umfang
    20 Seiten

IP-Finanzierung in Österreich

Die Studie untersucht, welche Rolle Patente, Marken und andere geistige Eigentumsrechte bei der Finanzierung von Unternehmen spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie immaterielle Vermögenswerte bei der Kapitalbeschaffung genutzt und von Banken und Investor*innen bewertet werden.

Die Untersuchung zeigt, dass das Potenzial geistigen Eigentums als Finanzierungsinstrument in Österreich bislang noch nicht vollständig ausgeschöpft wird. Besonders relevant ist das Thema für Start-ups und KMU, die in frühen Unternehmensphasen Kapital benötigen und häufig nur über wenige materielle Vermögenswerte verfügen.

Studieninformation

  • WIFO / Österreichisches Patentamt
    2024
  • Autor
    Werner Hölzl, Jürgen Janger
  • Thema
    Geistiges Eigentum & Finanzierung
  • Umfang
    38 Seiten

Patents, trade marks and startup finance

Die europäische Studie untersucht den Zusammenhang zwischen Patenten und Marken einerseits und der Finanzierung von Start-ups andererseits. Dafür wurden Daten zu Patent- und Markenanmeldungen mit Finanzierungsdaten von fast 300.000 europäischen Start-ups verknüpft.

Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang: Start-ups, die bereits Schutzrechte angemeldet haben, erhalten mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Finanzierung. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt in frühen Finanzierungsphasen. Start-ups mit Patent- und Markenanmeldungen weisen dabei die höchste Wahrscheinlichkeit einer späteren Finanzierung auf.

Studieninformation

  • EPO & EUIPO
    2023
  • Thema
    Start-ups, Schutzrechte & Finanzierung
  • Umfang
    61 Seiten
  • Sprache
    Englisch

Bedarf an Maschinen für den Bau von Prototypen

Die Studie untersucht, welche Maschinen, Werkzeuge und technischen Einrichtungen Erfinder*innen für die Entwicklung und Fertigung von Prototypen benötigen. Grundlage war eine Befragung von 336 OPEV-Mitgliedern zu ihren praktischen Anforderungen beim Prototypenbau.

Erfasst wurden unter anderem Anforderungen aus den Bereichen Metall- und Holzbearbeitung, 3D-Druck, Messgeräte sowie EDV und CAD. Neben der technischen Ausstattung wurden auch Sicherheitsmaßnahmen und weitere Rahmenbedingungen für die praktische Umsetzung von Erfindungen berücksichtigt. Ziel war es, eine Grundlage für die Planung eines geeigneten Maschinenparks bzw. eines Prototyping-Zentrums zu schaffen.

Studieninformation

  • OPEV-Studie
    2011
  • Autor
    Ing. Robert Kritzl
  • Thema
    Prototypenbau
  • Umfang
    30 Seiten

Technische Innovateurparks und Inkubatoren

Die Studie untersucht den Wissensstand über technische Innovateurparks und Inkubatoren und deren Bedeutung für Erfinder*innen bei der erfolgreichen Umsetzung und Markteinführung ihrer Ideen. Ziel war es, Kriterien für eine vergleichbare Unterstützungsstruktur in Österreich zu entwickeln und bestehende Angebote zu evaluieren.

Dazu werden unterschiedliche Inkubatoren und Gründungszentren in Österreich sowie deren Unterstützungsangebote betrachtet. Diese reichen von Beratung und Coaching über Infrastruktur und administrative Unterstützung bis hin zu Finanzierung und Patentberatung. Ergänzend fließen Erfahrungen mit internationalen Unterstützungsmodellen ein, darunter das Beispiel des Schwedischen Erfinderverbandes.

Studieninformation

  • OPEV-Studie
    2011
  • Autor
    Ing. Robert Kritzl
  • Thema
    Inkubatoren & Innovationsförderung
  • Umfang
    18 Seiten

Die Wirkung von Rechts- und Sozialnormen auf die Innovationsaktivität

Die Bachelorarbeit untersucht, wie unterschiedliche Formen des Schutzes geistigen Eigentums die Entstehung und Entwicklung von Innovationen beeinflussen. Im Mittelpunkt steht der Vergleich zwischen formellen Rechtsnormen, etwa dem Patentrecht, und sozialen Normen, die innerhalb bestimmter Gemeinschaften entstehen und dort als ungeschriebene Regeln wirken.

Anhand einer vergleichenden Fallstudie werden die Communities von Erfinder*innen und Zauberkünstler*innen gegenübergestellt. Grundlage der empirischen Untersuchung sind zehn qualitative Interviews. Untersucht wird insbesondere, unter welchen Bedingungen rechtliche und soziale Normsysteme geistiges Eigentum schützen und welche Wirkung sie auf die Innovationsbereitschaft haben.

Studieninformation

  • Bachelorarbeit
    2011
  • Autorin
    Snezhanka Mihaleva
  • Institution
    Wirtschaftsuniversität Wien
    Institut für Entrepreneurship und Innovation
  • Thema
    Geistiges Eigentum & Innovationsförderung
  • Umfang
    51 Seiten